Lagrime di San Pietro
VOCES SUAVES
Orlando di Lasso (1532-1594)
Lagrime di San Pietro, 1595
I. Il magnanimo Pietro
II. Ma gli archi
III. Tre volte haveva
IV. Qual a l’incontro
V. Giovane donna
VI. Così talhor
VII. Ogni occhio del signor
VIII. Nessun fedel trovai
IX. Chi ad una ad una
X. Come falda di neve
XI. E non fu il pianto suo
XII. Quel volto
XIII. Veduto il miser
XIV. E vago d’incontrar
XV. Vattene vita va!
XVI. O vita troppo rea
XVII. A quanti già felici
XVIII. Non trovava mia fé
XIX. Queste opre e più
XX. Negando il mio signor
XXI. Vide homo
Mit Lagrime di San Pietro schuf Orlando di Lasso ein Meisterwerk der Polyphonie, das aus den verschiedensten Gründen eine große Faszinationskraft besitzt: Zum einen, weil der Komponist das zutiefst von Devotion durchdrungene Werk drei Wochen vor seinem Tod im Jahr 1594 fertigstellte, und zum anderen, was noch wichtiger ist, weil es als wohl höchste Vollendung der Renaissance-Polyphonie erst am Ende einer Epoche entstand. Wenige Jahre darauf sollten sich bereits die ersten Formen der Barockmusik mit Monodie, Basso continuo und konzertierendem Stil durchsetzen.
Unter dem Gewölbe der Alten Grieser Pfarrkirche, einem Kleinod der gotischen Architektur Bozens, bringen die Stimmen des Schweizer Vokalensembles Voces Suaves das Werk voller Melancholie und Symbolik zum Erklingen.
Eintritt nach freiwilliger Spende